Biografie
1948 zog John Williams mit seiner Familie nach Los Angeles, wo er die University of California,
Los Angeles besuchte. Auch erlernte er das Komponieren privat bei Mario Castelnuovo-Tedesco.
Nachdem er seinen Wehrdienst bei der Air Force absolviert hatte, zog Williams zurück nach New York.
Dort besuchte er die Juilliard School, eine der bekanntesten Musikschulen der USA,
in der er Pianounterricht bei Rosina Lhevinne hatte. Auch arbeitete er in New York als Jazz-Pianist.
Ebenfalls spielte er zusammen mit dem berühmten Filmkomponisten Henry Mancini,
u.a. das Klavier im bekannten Peter Gunn-Thema.
Bereits 1951 erschien seine erste Klaviersonate. Es folgten weitere klassische Werke.
In den folgenden Jahren arbeitete er unter anderem auch für das US-Fernsehen und für verschiedene
Hollywood-Produktionen, zunächst unter dem Namen Johnny Williams. Seinen Durchbruch erzielte er
1975 mit der Filmmusik für Steven Spielbergs Der wei?e Hai. Seitdem komponierte Williams die Musik für alle Filme,
in denen Spielberg Regie führte mit Ausnahme von Die Farbe Lila (Quincy Jones). Für viele Fans ist seine Filmmusik
zu Star Wars aus dem Jahre 1977 der Beitrag, der John Williams unsterblich machte. Dieser Beitrag war es auch,
der sinfonische und für Orchester arrangierte Musik vermehrt wieder für die Filmmusik empfahl, nachdem sie zuvor
- wenn überhaupt - von Synthi und Pop-Rhythmen bestimmt worden war. In neuerer Zeit wurde er durch die
Kompositionen zu den Harry Potter- und Jurassic-Park-Filmen sowie Schindlers Liste bekannt.
1984 und 1996 komponierte Williams die offiziellen Fanfaren für die Olympischen Spiele in Los Angeles bzw.
Atlanta, sowie 1988 die offizielle Fanfare des Senders NBC für die Olympiaübertragungen aus Seoul.
John Williams war bis zu deren Tod mit der Schauspielerin Barbara Ruick verheiratet. Mit ihr hat er
drei Kinder - eine Tochter und die beiden Söhne Mark und Joseph Williams.
Filmmusiken
* 1959: Daddy-O
* 1977: Star Wars: Episode IV : Eine neue Hoffnung (Star Wars: Episode IV : A New Hope)
* 1978: Superman (Superman)
* 1980: Star Wars: Episode V : Das Imperium schlägt zurück (Star Wars: Episode V : The Empire Strikes Back)
* 1982: E. T. - Der Au?erirdische (E.T. The Extraterrestrial)
* 1983: Star Wars: Episode VI ñ Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Star Wars: Episode VI ñ Return Of The Jedi)
* 1984: Indiana Jones und der Tempel des Todes (Indiana Jones And The Temple Of Doom)
* 1989: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones And The Last Crusade)
* 1993: Jurassic Park (Jurassic Park)
* 1993: Schindlers Liste (Schindlerís List)
* 1997: Vergessene Welt: Jurassic Park (Lost World ñ Jurassic Park)
* 1997: Sieben Jahre in Tibet (Seven Years In Tibet)
* 1999: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I - The Phantom Menace)
* 2001: Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter And The Sorcererís Stone)
* 2002: Star Wars: Episode II ñ Angriff der Klonkrieger (Star Wars: Episode II ñ Attack Of The Clones)
* 2002: Minority Report (Minority Report)
* 2002: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter And The Chamber Of Secrets)
* 2004: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter And The Prisoner Of Azkaban)
* 2004: Terminal (The Terminal)
* 2005: Star Wars: Episode III ñ Die Rache der Sith (Star Wars: Episode III ñ The Revenge Of The Sith)
* 2005: Die Geisha (Memoirs of a Geisha)
* 2008: Indiana Jones 4
Academy Awards
* 1971: Oscar für die Beste Musik (Adaption) in Anatevka
* 1975: Oscar für die Beste Musik (Original) in Der wei?e Hai
* 1977: Oscar für die Beste Musik (Original) in Krieg der Sterne
* 1982: Oscar für die Beste Musik (Original) in E.T. der Au?erirdische
* 1993: Oscar für die Beste Musik (Original) in Schindlers Liste
Er komponierte die Musik zu fast allen Steven Spielberg-Filmen. Für Der wei?e Hai, E. T. - Der Au?erirdische
und Schindlers Liste erhielt er drei Oscars. Einen weiteren Oscar bekam er für die Leinwandversion von Anatevka.
Williams hat bewiesen, dass er in jedem Genre ein Meister ist und dabei einige der bekanntesten Filmmelodien
geschrieben. Er komponierte die Musik zu so unterschiedlichen Filmen wie Jurassic Park und dessen Fortsetzung
Vergessene Welt, sowie zu Amistad, Sieben Jahre in Tibet, Sabrina, JFK - Tatort Dallas, Kevin - Allein zu Haus,
Geboren am 4. Juli, Die Reisen des Mr. Leary, Unheimliche Begegnung der dritten Art, Im Reich der Sonne,
Superman und bei allen Indiana Jones-Filmen.
Neben seiner Filmarbeit leitete Williams dreizehn erfolgreiche Spielzeiten lang als Musikalischer
Direktor das Boston Pops Orchestra, inzwischen ist er Ehrendirigent des berühmten Orchesters.
Als Gastdirigent tritt er regelmä?ig mit den berühmtesten Orchestern der Welt auf. Sein kompositorisches
Oeuvre reicht weit über die Leinwand hinaus. Er hat viele Orchesterstücke geschrieben, darunter zwei
Symphonien sowie Konzerte für Flöte, Tuba, Violine, Klarinette, Fagott, Cello und Trompete.
Quellen :
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Williams_Komponist
http://biografien.focus.msn.de/templ/te_bio.php?PID=1735&RID=1
http://www.djfl.de/entertainment/stars/j/john_williams/