Musik und Werbung Das AIDA-Prinzip

Erstellt am 11. März 2007 von joachim.dieterich.
Kategorien: 09. Klasse, 10. Klasse, Klassenstufe, Musik.

Eine sehr gelungene Darstellung des AIDA-Prinzips, das erklärt wie Werbung funktioniert und wie sie aufgebaut ist.

Das Aida Prinzip

Quelle: teleunterricht.de

Filmmusik - Am Beispiel des Films “007 - Im Angesicht des Todes”

Erstellt am 19. Februar 2007 von joachim.dieterich.
Kategorien: 09. Klasse, 10. Klasse, Blogroll, Klasse 9d, Musik.

PDF - Präsentation zum downloaden. Bei Bedarf kann bei mir auch die PowerPoint (Windows) bzw. Keynote (Mac) angefordert werden.
prasentation-john-barry-im-angesicht-des-todes.pdf

Filmmusikgeschichte - Der Film im Zeitalter des Fernsehens (ab ca. 1950)

Um 1950 gewannen Rock (Musik)-, Pop- und Jazz-Musik mehr an Bedeutung, in der Filmindustrie erkannte man die Popularität dieser neuartigen Musikstile. Komponisten wie Alex North oder Elmer Bernstein integrierten Elemente der Jazzmusik in ihren sinfonischen Partituren und erreichten so eine stilistische Auffrischung. Den entscheidenden Anstoß, das große sinfonisch besetzte Orchester nicht mehr als Regelfall sondern vielmehr in Abhängigkeit von den inhaltlichen und dramaturgischen Anforderungen eines konkreten Films zu verwenden, gab Bernard Herrmanns Partitur zu Hitchcocks “Psycho” (1960), in der er sich auf ein Streichorchester beschränkte. Herrmann hatte bereits in einigen Filmen der 50er Jahre das Prinzip der Auswahlinstrumentation angewandt und so erreicht, dass jeder Film ein ihm eigenen, unverwechselbaren Sound erhalten sollte. Ab den 70er Jahren wurde in Hollywood wieder verstärkt mit großen Sinfonieorchestern und Leitmotivtechnik gearbeitet. Als einer der Auslöser hierfür gilt John Williams’ Komposition für die Star-Wars-Filme ab 1977.

Quelle: www.wikipedia.de

Filmmusikgeschichte - Der frühe Tonfilm (ca. 1930 bis ca. 1950)

Mit der Einführung des Tonfilms verlagerte sich die Ausführung der Musik von den Kinosälen in die Studios. Der Tonfilm hatte den Vorteil, dass die Studios Filmmusik gezielter und einheitlicher für einen bestimmten Film einsetzen konnten. Der Stil dieser Filmmusik orientierte sich an der Orchestermusik des ausgehenden 19. Jahrhunderts und bestimmt dadurch den typischen Hollywoodsound:

  • Sangliche Melodie in der Oberstimme
  • Harmonik im Stil der ernsteren Musik des 19. Jahrhunderts (Romantik, Spätromantik)
  • Volltönendes Orchester (?wenig Platz zwischen den Noten? war ein oft zu vernehmender Ausdruck für eigens für Film komponierte Partituren)
  • Große, emotionale Gefühlsintensität
  • Motivisch-thematische Beziehungen durch Leitmotivtechnik

Die Produktion verlief meist unter großem Zeitdruck. In der Regel gab es eine Arbeitsteilung zwischen Komponisten und Arrangeuren. Die Partituren wurden häufig nach der Tonaufnahme vernichtet und müssen heute im Falle einer Wiederaufführung aufwändig restauriert werden.
Quelle: www.wikipedia.de

Filmmusikgeschichte - Stummfilmzeit (1895 bis ca. 1925)

Wichtige Stationen aus den Anfängen der Geschichte des Films und der Filmmusik:

  • 1895: Erste öffentliche Vorführung von stummen Kurzfilmen mit vorwiegend dokumentarischen Inhalt durch die Brüder Lumière in Paris
  • 1903: In New Castle, Pennsylvania wird von den Warner Brothers das erste Kino mit ca.100 Sitzplätzen eröffnet. Die vorgeführten Stummfilme werden hauptsächlich von Pianisten musikalisch begleitet und untermalt, auch um die lauten Geräusche des Kinematographen zu übertönen.
  • 1908: Camille Saint-Saëns (1835-1921) schreibt für den Film Die Ermordung des Herzogs von Guise die erste Originalfilmmusik.
  • 1920: In speziellen Kinoorchestern spielen ca. 50-60 Musiker. Es erklingen als Filmmusikuntermalungen sogenannte “cue sheets” (wörtlich: Stichwortblätter): arrangierte Volkslieder, Opernauszüge und europäische Sinfonik aus dem 19.Jahrhundert, die zu den entsprechenden Filmszenen passen.
  • 1926: Premiere des ersten Tonfilms der Welt: Don Juan (Warner Bros.)
  • 1928: Der Stummfilm wird generell durch den Tonfilm abgelöst. Die Filmgesellschaften bauen eigene Musikabteilungen auf. Für jeden neuen Film entsteht eine neue Filmmusik. Bild- und Tonaufnahmen (Sprache, Geräusche, Musik) erfolgen getrennt.

Die frühen Filme (1895 - 1926) waren Stummfilme, da man noch keine Möglichkeit kannte, Tonaufnahmen zu machen. Die Gründe, warum man überhaupt begann, Filme mit Musik zu unterlegen, sind vielfältig:

  • Das Rattern des Projektors sollte übertönt werden.
  • Der fehlende Ton und die Filmschnitte wurden vom Publikum als irritierend empfunden.
  • Das Publikum war an Schauspielmusik gewöhnt, die damals verbreiteter war als heute.
  • Die Musik sollte die düstere Stimmung in den abgedunkelten Projektionsräumen erhellen.

Zu Beginn begleiteten nur Pianisten, Geiger oder Flötisten die Stummfilme, doch die Möglichkeit in großen Säälen zu spielen, ermöglichte mehr Platz für Musiker. Als Folge wurde die Musik immer aufwändiger. Es gab eigene Kinoorgeln, die neben zahlreichen Klangfarben auch über Geräuscheffekte (Pferdegetrappel, Wind, …) verfügten.
In großen Kinosälen der Metropolen begleiteten eigene Kinoorchester mit bis zu 80 Spielern einen Film (z. B. bei Napoleon (1927) von Abel Gance). Diese Ensembles mussten eigene Anforderungen erfüllen, nämlich gute Blattspielfähigkeiten und schnelle Reaktionsfähigkeiten, da auf das Zeichen.

Quelle: www.wikipedia.de

John Williams

Erstellt am 30. November 2006 von joachim.dieterich.
Kategorien: 09. Klasse, 10. Klasse, Blogroll, Klasse 9e, Musik.

Biografie

1948 zog John Williams mit seiner Familie nach Los Angeles, wo er die University of California,
Los Angeles besuchte. Auch erlernte er das Komponieren privat bei Mario Castelnuovo-Tedesco.

Nachdem er seinen Wehrdienst bei der Air Force absolviert hatte, zog Williams zurück nach New York.
Dort besuchte er die Juilliard School, eine der bekanntesten Musikschulen der USA,
in der er Pianounterricht bei Rosina Lhevinne hatte. Auch arbeitete er in New York als Jazz-Pianist.
Ebenfalls spielte er zusammen mit dem berühmten Filmkomponisten Henry Mancini,
u.a. das Klavier im bekannten Peter Gunn-Thema.

Bereits 1951 erschien seine erste Klaviersonate. Es folgten weitere klassische Werke.
In den folgenden Jahren arbeitete er unter anderem auch für das US-Fernsehen und für verschiedene
Hollywood-Produktionen, zunächst unter dem Namen Johnny Williams. Seinen Durchbruch erzielte er
1975 mit der Filmmusik für Steven Spielbergs Der wei?e Hai. Seitdem komponierte Williams die Musik für alle Filme,
in denen Spielberg Regie führte mit Ausnahme von Die Farbe Lila (Quincy Jones). Für viele Fans ist seine Filmmusik
zu Star Wars aus dem Jahre 1977 der Beitrag, der John Williams unsterblich machte. Dieser Beitrag war es auch,
der sinfonische und für Orchester arrangierte Musik vermehrt wieder für die Filmmusik empfahl, nachdem sie zuvor
- wenn überhaupt - von Synthi und Pop-Rhythmen bestimmt worden war. In neuerer Zeit wurde er durch die
Kompositionen zu den Harry Potter- und Jurassic-Park-Filmen sowie Schindlers Liste bekannt.

1984 und 1996 komponierte Williams die offiziellen Fanfaren für die Olympischen Spiele in Los Angeles bzw.
Atlanta, sowie 1988 die offizielle Fanfare des Senders NBC für die Olympiaübertragungen aus Seoul.

John Williams war bis zu deren Tod mit der Schauspielerin Barbara Ruick verheiratet. Mit ihr hat er
drei Kinder - eine Tochter und die beiden Söhne Mark und Joseph Williams.

Filmmusiken

* 1959: Daddy-O
* 1977: Star Wars: Episode IV : Eine neue Hoffnung (Star Wars: Episode IV : A New Hope)
* 1978: Superman (Superman)
* 1980: Star Wars: Episode V : Das Imperium schlägt zurück (Star Wars: Episode V : The Empire Strikes Back)
* 1982: E. T. - Der Au?erirdische (E.T. The Extraterrestrial)
* 1983: Star Wars: Episode VI ñ Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Star Wars: Episode VI ñ Return Of The Jedi)
* 1984: Indiana Jones und der Tempel des Todes (Indiana Jones And The Temple Of Doom)
* 1989: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones And The Last Crusade)
* 1993: Jurassic Park (Jurassic Park)
* 1993: Schindlers Liste (Schindlerís List)
* 1997: Vergessene Welt: Jurassic Park (Lost World ñ Jurassic Park)
* 1997: Sieben Jahre in Tibet (Seven Years In Tibet)
* 1999: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I - The Phantom Menace)
* 2001: Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter And The Sorcererís Stone)
* 2002: Star Wars: Episode II ñ Angriff der Klonkrieger (Star Wars: Episode II ñ Attack Of The Clones)
* 2002: Minority Report (Minority Report)
* 2002: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter And The Chamber Of Secrets)
* 2004: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter And The Prisoner Of Azkaban)
* 2004: Terminal (The Terminal)
* 2005: Star Wars: Episode III ñ Die Rache der Sith (Star Wars: Episode III ñ The Revenge Of The Sith)
* 2005: Die Geisha (Memoirs of a Geisha)
* 2008: Indiana Jones 4

Academy Awards

* 1971: Oscar für die Beste Musik (Adaption) in Anatevka
* 1975: Oscar für die Beste Musik (Original) in Der wei?e Hai
* 1977: Oscar für die Beste Musik (Original) in Krieg der Sterne
* 1982: Oscar für die Beste Musik (Original) in E.T. der Au?erirdische
* 1993: Oscar für die Beste Musik (Original) in Schindlers Liste

Er komponierte die Musik zu fast allen Steven Spielberg-Filmen. Für Der wei?e Hai, E. T. - Der Au?erirdische
und Schindlers Liste erhielt er drei Oscars. Einen weiteren Oscar bekam er für die Leinwandversion von Anatevka.

Williams hat bewiesen, dass er in jedem Genre ein Meister ist und dabei einige der bekanntesten Filmmelodien
geschrieben. Er komponierte die Musik zu so unterschiedlichen Filmen wie Jurassic Park und dessen Fortsetzung
Vergessene Welt, sowie zu Amistad, Sieben Jahre in Tibet, Sabrina, JFK - Tatort Dallas, Kevin - Allein zu Haus,
Geboren am 4. Juli, Die Reisen des Mr. Leary, Unheimliche Begegnung der dritten Art, Im Reich der Sonne,
Superman und bei allen Indiana Jones-Filmen.

Neben seiner Filmarbeit leitete Williams dreizehn erfolgreiche Spielzeiten lang als Musikalischer
Direktor das Boston Pops Orchestra, inzwischen ist er Ehrendirigent des berühmten Orchesters.
Als Gastdirigent tritt er regelmä?ig mit den berühmtesten Orchestern der Welt auf. Sein kompositorisches
Oeuvre reicht weit über die Leinwand hinaus. Er hat viele Orchesterstücke geschrieben, darunter zwei
Symphonien sowie Konzerte für Flöte, Tuba, Violine, Klarinette, Fagott, Cello und Trompete.

Quellen :
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Williams_Komponist
http://biografien.focus.msn.de/templ/te_bio.php?PID=1735&RID=1
http://www.djfl.de/entertainment/stars/j/john_williams/