Der Vulkan Tungurahua

Erstellt am 19. Februar 2007 von joachim.dieterich.
Kategorien: 08. Klasse, Erdkunde, Fach: Erdkunde, Klasse 8c.

Der Tungurahua ist ein 5.016 m hoher aktiver Schichtvulkan, der in den Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt. Der Name stammt wahrscheinlich aus der lokalen Sprache (tunguri = Schlund, rahua = brennen, feuerspeiend).

tungurahua.jpg
Die letzte größere Aktivität war 1999 und führte zur Evakuierung von 22.000 Personen. Aschewolken stiegen ca. 10 km hoch in die Atmosphäre und bedeckten beim Niederfall mehr als 500 km² Land. Schlammlawinen führten zu Straßenzerstörungen. Seitdem sind kontinuierlich, mal auf-, mal abschwellend, Rauchausstöße und kleinere Eruptionen zu verzeichnen. Im Juli 2006 kam es erneut zu starken Rauch- und Ascheausstößen und Eruptionen geringerer Intensität.
Am Morgen 17. August 2006 zeigte der Vulkan die stärksten Lavaausstöße seit 1999. Fünf Dörfer wurden verschüttet und verbrannt, sechs Menschen kamen ums Leben, 13 wurden verletzt. Insgesamt 3200 Bewohner wurden evakuiert.
Am 16. Oktober 2006 spuckte der Vulkan ein weiteres Mal kleinere Lavaströme sowie mehrere Tonnen Asche in bis zu 8 km Höhe. Umliegende Dörfer im Norden mussten erneut evakuiert werden.
Die letzte Meldung über eine Aktivität stammt vom 13.02.2007. Morgens stieg eine Aschewolke auf. Zudem gab es leichte Erdstöße.
Quelle:
www.wikipedia.de
www.ssd.noaa.gov/VAAC/messages.html#TUNG

Bild: (c) GoogleEarth

Filmmusik - Am Beispiel des Films “007 - Im Angesicht des Todes”

PDF - Präsentation zum downloaden. Bei Bedarf kann bei mir auch die PowerPoint (Windows) bzw. Keynote (Mac) angefordert werden.
prasentation-john-barry-im-angesicht-des-todes.pdf

Filmmusikgeschichte - Der Film im Zeitalter des Fernsehens (ab ca. 1950)

Um 1950 gewannen Rock (Musik)-, Pop- und Jazz-Musik mehr an Bedeutung, in der Filmindustrie erkannte man die Popularität dieser neuartigen Musikstile. Komponisten wie Alex North oder Elmer Bernstein integrierten Elemente der Jazzmusik in ihren sinfonischen Partituren und erreichten so eine stilistische Auffrischung. Den entscheidenden Anstoß, das große sinfonisch besetzte Orchester nicht mehr als Regelfall sondern vielmehr in Abhängigkeit von den inhaltlichen und dramaturgischen Anforderungen eines konkreten Films zu verwenden, gab Bernard Herrmanns Partitur zu Hitchcocks “Psycho” (1960), in der er sich auf ein Streichorchester beschränkte. Herrmann hatte bereits in einigen Filmen der 50er Jahre das Prinzip der Auswahlinstrumentation angewandt und so erreicht, dass jeder Film ein ihm eigenen, unverwechselbaren Sound erhalten sollte. Ab den 70er Jahren wurde in Hollywood wieder verstärkt mit großen Sinfonieorchestern und Leitmotivtechnik gearbeitet. Als einer der Auslöser hierfür gilt John Williams’ Komposition für die Star-Wars-Filme ab 1977.

Quelle: www.wikipedia.de

Filmmusikgeschichte - Der frühe Tonfilm (ca. 1930 bis ca. 1950)

Mit der Einführung des Tonfilms verlagerte sich die Ausführung der Musik von den Kinosälen in die Studios. Der Tonfilm hatte den Vorteil, dass die Studios Filmmusik gezielter und einheitlicher für einen bestimmten Film einsetzen konnten. Der Stil dieser Filmmusik orientierte sich an der Orchestermusik des ausgehenden 19. Jahrhunderts und bestimmt dadurch den typischen Hollywoodsound:

  • Sangliche Melodie in der Oberstimme
  • Harmonik im Stil der ernsteren Musik des 19. Jahrhunderts (Romantik, Spätromantik)
  • Volltönendes Orchester (?wenig Platz zwischen den Noten? war ein oft zu vernehmender Ausdruck für eigens für Film komponierte Partituren)
  • Große, emotionale Gefühlsintensität
  • Motivisch-thematische Beziehungen durch Leitmotivtechnik

Die Produktion verlief meist unter großem Zeitdruck. In der Regel gab es eine Arbeitsteilung zwischen Komponisten und Arrangeuren. Die Partituren wurden häufig nach der Tonaufnahme vernichtet und müssen heute im Falle einer Wiederaufführung aufwändig restauriert werden.
Quelle: www.wikipedia.de

Filmmusikgeschichte - Stummfilmzeit (1895 bis ca. 1925)

Wichtige Stationen aus den Anfängen der Geschichte des Films und der Filmmusik:

  • 1895: Erste öffentliche Vorführung von stummen Kurzfilmen mit vorwiegend dokumentarischen Inhalt durch die Brüder Lumière in Paris
  • 1903: In New Castle, Pennsylvania wird von den Warner Brothers das erste Kino mit ca.100 Sitzplätzen eröffnet. Die vorgeführten Stummfilme werden hauptsächlich von Pianisten musikalisch begleitet und untermalt, auch um die lauten Geräusche des Kinematographen zu übertönen.
  • 1908: Camille Saint-Saëns (1835-1921) schreibt für den Film Die Ermordung des Herzogs von Guise die erste Originalfilmmusik.
  • 1920: In speziellen Kinoorchestern spielen ca. 50-60 Musiker. Es erklingen als Filmmusikuntermalungen sogenannte “cue sheets” (wörtlich: Stichwortblätter): arrangierte Volkslieder, Opernauszüge und europäische Sinfonik aus dem 19.Jahrhundert, die zu den entsprechenden Filmszenen passen.
  • 1926: Premiere des ersten Tonfilms der Welt: Don Juan (Warner Bros.)
  • 1928: Der Stummfilm wird generell durch den Tonfilm abgelöst. Die Filmgesellschaften bauen eigene Musikabteilungen auf. Für jeden neuen Film entsteht eine neue Filmmusik. Bild- und Tonaufnahmen (Sprache, Geräusche, Musik) erfolgen getrennt.

Die frühen Filme (1895 - 1926) waren Stummfilme, da man noch keine Möglichkeit kannte, Tonaufnahmen zu machen. Die Gründe, warum man überhaupt begann, Filme mit Musik zu unterlegen, sind vielfältig:

  • Das Rattern des Projektors sollte übertönt werden.
  • Der fehlende Ton und die Filmschnitte wurden vom Publikum als irritierend empfunden.
  • Das Publikum war an Schauspielmusik gewöhnt, die damals verbreiteter war als heute.
  • Die Musik sollte die düstere Stimmung in den abgedunkelten Projektionsräumen erhellen.

Zu Beginn begleiteten nur Pianisten, Geiger oder Flötisten die Stummfilme, doch die Möglichkeit in großen Säälen zu spielen, ermöglichte mehr Platz für Musiker. Als Folge wurde die Musik immer aufwändiger. Es gab eigene Kinoorgeln, die neben zahlreichen Klangfarben auch über Geräuscheffekte (Pferdegetrappel, Wind, …) verfügten.
In großen Kinosälen der Metropolen begleiteten eigene Kinoorchester mit bis zu 80 Spielern einen Film (z. B. bei Napoleon (1927) von Abel Gance). Diese Ensembles mussten eigene Anforderungen erfüllen, nämlich gute Blattspielfähigkeiten und schnelle Reaktionsfähigkeiten, da auf das Zeichen.

Quelle: www.wikipedia.de

(Teile einer) DVD in einen Videoclip umwandeln.

Erstellt am von joachim.dieterich.
Kategorien: Tutorials.

Anleitung für MAC-User:

Folgende kostenlose! Programme werden benötigt:


1. MactheRipper http://www.mactheripper.org/
2. ffmpegX http://www.ffmpegx.com/

Nach der Installation der oben genannten Programme muss folgendes gemacht werden:

1. DVD Einlegen und MactheRipper starten.

MactheRipper
2. Auf den Mode-Button klicken.
3. Jetzt kann man auswählen, was genau man speichern will. (Ich verwende hier “Title - Chapter Extraction”. Das Programm soll also ein oder mehrere Kapitel der DVD speichern.)

mactheripper2.jpg
4. Start und Endkapitel auswählen (Hier wurde vom 1. bis zum 10 Kapitel ausgewählt –> Bild 1)
5. Auf den Go-Button klicken und abwarten.

Nachdem der Speichervorgang abgeschlossen ist. Brauchen wir das ffmpegX Programm:

ffmpegx.jpg
1. Auf den Öffnen-Button klicken und die gespeicherte *.VOB-Datei öffnen. MactheRipper speichert normalerweise auf dem Desktop.
2. Im Feld “Quelle” links unten erscheinen die Formatangaben der VOB-Datei.
3. Im Feld “Ziel” kann man jetzt das Zielformat auswählen. (Hier *.mov, da die Datei später mit Quicktime bzw. iMovie HD bearbeitet werden soll.)
4. Auf den Codieren-Button klicken und abwarten. Je nach Rechner-Geschwindigkeit dauert das mal länger mal kürzer.

Die codierte Datei findet man im Verzeichnis, dass im Speichern-Feld angegeben ist. Standart ist das gleiche Verzeichnis wie die Quelldatei.

!Achtung! bitte speichert nur DVDs, die ihr selbst original besitzt! Raubkopieren ist ein Verbrechen!